Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der IFA entstanden.
IFA Tag 1, und ich sitze mit dem Transkript der Acer-PK vor mir – bzw. mit dem, was mein Plaud-Recorder daraus gemacht hat. Chinesischer Akzent trifft auf Spracherkennung, und plötzlich heißt der neue Predator-Handheld "Prof. Alpras Selv" und aus dem DualPlay Mini wird "Evil Ray". Ich hab mir also die offiziellen Acer-Pressemitteilungen geschnappt und alles gegengecheckt, damit du hier die richtigen Produktnamen bekommst und nicht meine Autokorrektur-Fantasie.
Aber der Reihe nach.
Was Acer angekündigt hat
Die Predator-Sparte bekommt mit dem Predator Atlas 7 die kleine Schwester des bereits angekündigten Atlas 8 – 7 Zoll FHD, 120 Hz, 500 Nits, 24 GB LPDDR5x, Intel Arc G3 Extreme. Marktstart ab Q4 2026 in Nordamerika, ab November in EMEA. Dazu kommt ein reines Konzeptgerät namens Project DualPlay Mini, das als Gaming-Handheld UND als mobile Produktivitäts-Station gedacht ist, inklusive andockbarer Tastatur.
Bei den Notebooks gab's gleich zwei neue Swifts: den Swift Blade 14 mit rekordverdächtigen 799 Gramm und 12,9 mm – laut Acer das leichteste Notebook, das sie je gebaut haben – und den Swift Air 16 mit optionalem 3K-OLED-Display. Der Vero 16 wird reparaturfreundlicher: Akku und SSD lassen sich werkzeuglos tauschen, das Mainboard soll über mindestens zwei Generationen aufrüstbar bleiben.
Und dann war da noch der Predator XB253Q U1 – Acers erster Full-HD-Monitor mit 1.000 Hz, 24,5 Zoll, für 1.099 US-Dollar, gedacht für Leute, denen Millisekunden im Esport wirklich wichtig sind.
Meine Überraschung des Tages: ein Farb-E-Paper-Monitor
Ganz ehrlich – das Produkt, das mich am meisten gefreut hat, stand nicht mal im Fokus der PK. Der Acer EP 1130K ist ein Farb-E-Paper-Display mit verbesserter Refresh-Rate, explizit für Leute gedacht, die viel und lange lesen – Acer nannte als Beispiel jemanden, der gerade an einer Abschlussarbeit sitzt. Klingt vertraut? Bei mir sitzt gerade ein Boox-E-Ink-Tablet auf dem Schreibtisch, und ich liebe es für genau diesen Zweck.
Ich muss mir das auch immer wieder vor Augen führen: E-Ink ist kein Ersatz für einen normalen Monitor, sondern eine Ergänzung. Was der EP 1130K vermutlich nicht gut kann, ist Gaming oder Videobearbeitung – E-Ink-Panels haben nach wie vor Ghosting-Probleme, bewegte Bilder verschmieren. Für mich wäre so ein Display eher ein Zweitbildschirm für To-Do-Listen, Lesetexte oder alles, was länger stillsteht als sich bewegt. Aber genau dafür würde ich mir eins sofort ins Büro stellen – meine Augen freuen sich schon.
Der DualPlay Mini: spannend, weil er nicht auf ein Leben festgelegt ist
Von den Handhelds hat mich der Project DualPlay Mini am meisten neugierig gemacht – auch wenn er "nur" ein Konzept ist. Die Idee, ein Gerät zu haben, das unterwegs sowohl fürs Zocken als auch für produktives Arbeiten taugt, trifft ziemlich genau meinen Alltag: Ich bin viel zwischen Berlin, Vorträgen und Fernstudium unterwegs, und die Vorstellung, nicht zwei Geräte einpacken zu müssen, ist verlockend. Ob das in der Praxis wirklich funktioniert oder am Ende doch ein Kompromiss in beide Richtungen wird, muss sich erst zeigen – Konzepte auf Messen sind bekanntlich geduldig.
Was das für dich bedeutet
Wenn du dir aus der Acer-PK nur eine Sache mitnehmen willst: Das ist eine sehr breite Produktoffensive – von 1.000-Hz-Monitoren für Wettkampf-Gamerinnen über ultraleichte Notebooks bis zum Farb-E-Paper für Vielleserinnen. Nicht jedes Gerät ist für jede von euch gemacht, aber genau deshalb lohnt sich der Blick: Ob du eher zur Zielgruppe "möglichst wenig Gewicht im Rucksack" gehörst, zur Fraktion "jede Millisekunde zählt" oder wie ich zu "meine Augen sollen am Ende des Tages noch können" – irgendwo in dieser Liste steht wahrscheinlich etwas für dich.
Ich behalte den DualPlay Mini und den EP 1130K jedenfalls im Auge und melde mich, sobald es handfestere Infos zu Preisen und Verfügbarkeit gibt. Bis dahin: Welches Gerät hätte bei dir aus dieser Liste die größten Chancen?








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