Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienpartnerschaft mit der IFA entstanden.
Für die Medienvertreterinnen und -vertreter war es schon der dritte Tag, für die ersten "normalen" Besucherinnen und Besucher der IFA war es Tag 1 – und entsprechend voll war es auf dem Gelände. Ich bin heute 27.402 Schritte gelaufen und habe damit meinen bisherigen IFA-Rekord von rund 24.000 Schritten geknackt. Es hat sich gelohnt, denn es gab wieder einiges zu sehen.
Kurz zu Plaud
Los ging's mit dem Launch des Plaud One – KI-Ohrhörer mit eSIM, die nicht nur zuhören, sondern per Sprachbefehl direkt Aufgaben übernehmen. Ausführlich dazu hab ich schon geschrieben: Plaud One: Wenn dein Aufnahmegerät plötzlich selbst Aufgaben erledigt
iFlytek AINOTE 2: Schreiben wie auf Papier
Bei iFlytek hab ich das AINOTE 2 in die Hand genommen – ein E-Ink-Notiztablet, das laut Guinness-Weltrekord das dünnste seiner Art ist. Das Schreibgefühl kam dem von echtem Papier erstaunlich nahe, trotz der ultradünnen Bauweise. Dazu kommt ein KI-Workflow, der Gespräche live transkribiert und übersetzt, während man von Hand mitschreibt. Für alle, die wie ich viel unterwegs mitschreiben, ein spannendes Gerät.
Audeze Maxwell 2 ANC: Gaming-Sound mit Preisschild
Bei Audeze gab's den Maxwell 2 ANC zu hören – ein Gaming-Headset mit planarmagnetischen 90-mm-Treibern und aktiver Geräuschunterdrückung. Der Sound war wirklich beeindruckend, aber mit rund 429 US-Dollar ist das Headset auch entsprechend hochpreisig. Für Gelegenheitsspielerinnen sicher too much, aber für alle, denen Klangqualität wirklich wichtig ist, eine Ansage.
Switchbot AI MindClip: nicht nur fürs Büro
Switchbot kennt man eigentlich vom Smart Home – umso überraschender das AI MindClip, ein winziges Clip-on-Mikrofon für Sprachnotizen. Der Unterschied zu Plaud: Während sich Plaud klar auf den Arbeitsalltag fokussiert, ist das MindClip explizit auch fürs Privatleben gedacht – spontane Gedanken, private Erinnerungen, der Alltag abseits von Meetings. Ein interessanter Blickwinkel auf eine Gerätekategorie, die gerade ziemlich in Bewegung ist.
ELO: eine Brille fürs Gaming unterwegs
Bei ELO gab's einen Prototypen einer Brille zu sehen, die das Bild von Konsole, PC oder Handy direkt vor die Augen projiziert – eine Art tragbarer Bildschirm fürs Gaming unterwegs. Dazu passend eine Handy-App, mit der sich Steam-Spiele mobil spielen lassen, inklusive Unterstützung für Retro-Games. Beides noch nicht final, aber richtig schöne Ideen, die zeigen, wohin sich mobiles Gaming entwickeln könnte.
Der Abend: süß, aber teuer
Zum Abschluss war ich noch bei einem Presse-Event, bei dem unter anderem ein "Roboter-Haustier" vorgeführt wurde – eine süße Idee, aber mit einem Preis im mehreren-tausend-Euro-Bereich für die meisten von uns eher nicht realistisch. Dazu kamen eine Sport-Kamera und ein wetter- und wasserfester Outdoor-Fernseher, beide solide, aber ohne den Wow-Effekt der Vormittags-Highlights.
Mein Fazit
Ein Tag mit ziemlich unterschiedlichen Geräte-Kategorien – von hauchdünnen Notiztablets über audiophile Gaming-Headsets bis zur Gaming-Brille. Am meisten hängen geblieben ist mir aber wieder mal ein Muster: Immer mehr Hersteller experimentieren mit Wearables, die einem im Alltag über die Schulter schauen, ohne dass man ständig aufs Handy schauen muss. Mal sehen, wie sich das auf Tag 4 fortsetzt.








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